Klinik Hoher Meißner Bad Sooden-Allendorf - Fachklinik und Reha-Klinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung.
Druckversion vom 05.11.2009
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Seite: Orthopädische Rehabilitation für geriatrische Patienten


Orthopädische Rehabilitation für geriatrische Patienten in der Klinik Hoher Meißner, einer Fachklinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung mit den Fachbereichen Orthopädie (AHB), Neurologie (AHB) und Innere Medizin in Bad Sooden-Allendorf

Es geht nicht darum, zu leben, sondern so gut wie möglich zu leben.

Dieser Ausspruch Senecas hat an Aktualität bis in die Gegenwart nichts eingebüßt.

Seine Bedeutung rückt mit zunehmendem Alter oder bei Eintritt von Krankheit und Gebrechlichkeit stärker ins Bewusstsein.

Nicht selten sind es chronische Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates oder Operation- und Unfallfolgen, die einen bis dahin selbstversorgungsfähigen älteren Menschen in einen Zustand der Immobilität und drohender Pflegebedürftigkeit versetzen.

Für diese Patienten bietet die Klinik Hoher Meißner in Bad Sooden-Allendorf ein exakt definiertes und der Lebenssituation des Betroffenen angepasstes Leistungsangebot:



Orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten – für wen?

Nicht jeder über 70- bis 80-jährige Patient ist zwangsläufig auch ein geriatrischer Patient.

Der Alterungsprozess unterliegt einer hohen individuellen Schwankungsbreite, abhängig von der genetischen Disposition, den Lebensrisiken und der Lebensführung.

Der geriatrische Patient unterscheidet sich von dem älteren Patienten des orthopädischen Fachgebietes durch das Merkmal der sogenannten geriatrietypischen Multimorbidität.

Unter diesem Begriff subsummieren sich Immobilität, Sturzgefährdung, Schwindel, unkontrollierter Stuhl- und Harnabgang, Depression und Ängste, Mehrfachmedikation, herabgesetzte Medikamententoleranz, Störung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes, Seh- und Hörbehinderung und chronische Schmerzzustände.

Aus dieser Kombination von strukturellen und funktionellen Schäden resultiert die Gefahr entstehender Behinderungen und/oder Pflegebedürftigkeit bzw. erhöhtem Betreuungs- und Pflegeaufwand.

In der Praxis kommt es zu manifesten Beeinträchtigungen der Alltagsaktivität auf verschiedensten Ebenen.

Dazu gehören u. a. Einschränkungen bei

Ausschlusskriterien für orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten sind:

Die Grundvoraussetzung für orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten besteht darin, dass die Betroffenen, trotz eingeschränkter physischer und psychischer Belastbarkeit, mehrfach täglich an leistungsangepassten rehabilitativen Maßnahmen teilnehmen können.

Die größere Hilfsbedürftigkeit wird dabei berücksichtigt.



Orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten – wann?

Orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten ist angezeigt, wenn

Die häufigsten Indikationen für eine orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten bestehen in folgenden Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates:



Orthopädische Rehabilitation von geriatrischen Patienten – wie?

Unser Rehabilitationsteam steht für den orthopädisch erkrankten geriatrischen Patienten mit höchster fachlicher Kompetenz, Zeit und Einfühlungsvermögen bereit.

Um der speziellen Situation des alten und hilfsbedürftigen Menschen gerecht zu werden, kommen komplexe fachübergreifende Behandlungs- und Rehabilitationsangebote zum Einsatz.

Am Anfang des Rehabilitationsprozesses steht die Aufgabe, medizinische und psychosoziale Probleme und Ressourcen des älteren Patienten systematisch zu erfassen und zu quantifizieren.

Zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme werden geriatrische Assessmentverfahren (z. B. Barthel-Index, Timed up and go-Test, Test nach Tinetti und Uhrenzeichentest) eingesetzt, um Fähigkeitsstörungen auf körperlicher und kognitiver Ebene zu erfassen und im Verlauf zu kontrollieren.

Außer den genannten geriatriebezogenen diagnostischen Maßnahmen steht der gesamte Komplex der üblichen diagnostischen Maßnahmen (Labor, Lungenfunktion, EKG, Blutdruckmessung, Blutgasanalyse, Ultraschall, Duplexsonographie, Röntgen, EEG, EMG, ENG, VEP, AEP, Schlafapnoescreening) zum Erfassen internistischer, orthopädischer und neurologischer Erkrankungen zur Verfügung.

Gemeinsam mit den Patienten und möglicherweise auch der Angehörigen wird das konkrete Behandlungsziel definiert, zu dessen Erreichen folgende Therapieinhalte eng ineinander greifen:

 oder notwendiger behindertengerechter Ausstattung im häuslichen Umfeld

 

Höchste Fachkompetenz, Zuwendung und notwendige Behandlungszeit für den geriatrischen Patienten als Voraussetzung für den Behandlungserfolg.

 



Orthopädische Rehabilitation für geriatrische Patienten – welche Ziele?

Das Behandlungsziel für orthopädisch erkrankte geriatrische Patienten besteht darin, die Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern und das bestmögliche Maß an Selbstversorgungsfähigkeit zu erreichen.

Dabei geht es nicht um das Funktionieren eines Organes oder das Heilen einer Fraktur, sondern um das Funktionieren von Organsystemen und des gesamten Menschen auf physischer und psychischer Ebene.

Altern bedeutet nicht zwangsläufig Einschränkung und Entbehrung.

Alter verbindet sich mit Lebenserfahrung, Weisheit, Ruhe und Zufriedenheit, bewusstem Leben und Lernfähigkeit.

Durch abteilungsübergreifende Komplexbehandlung in der Orthopädischen Abteilung der Klinik Hoher Meißner sind im Interesse der Betroffenen folgende konkrete Ziele definiert:

Während der Rehabilitationsmaßnahme wird der orthopädisch erkrankte geriatrische Patient ganzheitlich betrachtet, profitiert vom multimodalen leistungsangepassten Therapieprogramm, so dass er danach bestmöglich seinen Alltag wieder gestalten kann.

Die Klinik Hoher Meißner ist eine moderne Fachklinik der Physikalisch-Rehabilitativen Medizin und Schmerzbehandlung mit den Fachbereichen Orthopädie, Neurologie und Innere Medizin. Das Gebäude ist barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet.

Ein rollstuhlgerechter Hausbus steht für den Transfer in den Ort und zurück zur Verfügung.

Kostenträger der Behandlungen sind gesetzliche Krankenkassen, Selbstzahler und private Krankenversicherungen.

Wenn gewünscht, kann der Lebenspartner als Begleitperson aufgenommen werden.

Weitere Informationen über die Klinik können dem Hausprospekt oder dem Internet unter www.reha-klinik.de entnommen werden.

Bei Fragen zur Aufnahme erreichen Sie unser Aufnahmebüro Frau Sölter und Frau Heidl unter der Rufnummer 05652 55-803,

bei Fragen zur orthopädischen Rehabilitation von geriatrischen Patienten können Sie sich gern an die Chefärztin Frau Dr. med. P. Brückner unter der Rufnummer 05652 55-821 wenden.



 



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