Klinik Hoher Meißner Bad Sooden-Allendorf - Fachklinik und Reha-Klinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung.
Druckversion vom 21.08.2009
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Seite: Orthopädie


Orthopädische Therapiekonzepte für einzelne lndikationsgebiete

Rehabilitative Therapien

H a l s w i r b e l s ä u l e :

Myotendinosen der HWS:
  • Moor oder Fango
  • manuelle Massagen
  • diadynamische Ströme bds. paravertebral
  • Manualtherapie ggf.
Myotendinosen der HWS
im akuten Fall:
  • lokale Wärme
  • evtl. Cervicalstütze
  • Antiphlogistika
  • Manualtherapie
in jedem Fall:
  • Haltungsschulung, Rückenschule
  • krankengymnastische Dehnung der dorsalen Muskulatur
  • isometrische Kräftigungsübungen der ventralen Halsmuskulatur

Myotendinosen der HWS mit degenerativen Veränderungen:

Im Prinzip gleiche Therapie, jedoch vorsichtig mit Extensionen, vorher unbedingt neurologischer Befund und Ausschluss einer Irritation der Arteria vertebralis. Quaddeln der Triggerpunkte, TENS-Gerät.

Bei Bandscheibenprolaps mit radikulärer Symptomatik: Extensionen, vorsichtige Krankengymnastik, zusätzlich Stangerbäder oder Zweizellenbäder mit Querdurchflutung.

B r u s t w i r b e l s ä u l e :

Myotendinosen im BWS-Bereich:
  • Rückenschule, BS-Bewegungsbad
  • Unterwassermassagen oder manuelle Massagen mit vorheriger Mooranwendung oder heißer Rolle
  • Manualtherapie
  • Dehnung der BWS- und Schultergürtelmuskulatur
  • Kräftigung des M. errector trunci
  • alternativ auch Kurzwelle und mittelfrequente Ströme
  • medizinische Trainingstherapie (gerätegestützt)
Bei interkostaler Schmerz-
ausstrahlung:
  • neuraltherapeutische Blockade
  • Manualtherapie
  • Atemgymnastik

L e n d e n w i r b e l s ä u l e :

Myotendinosen der LWS ohne degenerative Veränderungen:

Rückenschule obligat

Einzelgymnastik
Bandscheiben-Bewegungsbad
lndikationsgerechte medizinische Trainingstherapie
Muskelaufbau

Myotendinosen der LWS mit degenerativen Veränderungen:

Bei Spondylarthrose:

Bei chronischem Verlauf:

Beim Bandscheibenvorfall mit Ischialgie:

S c h u l t e r (Sonographie wenn indiziert)

Bei allen chronischen Schultererkrankungen ist eine gezielte Bewegungstherapie notwendig, mit Einzelgymnastik und ergotherapeutischer Mitbetreuung (helparm) und Schulterbehandlung nach Bobath.

Bei allen Schultererkrankungen immer nach lnsertionstendopathien der umgebenden Muskulatur fahnden und diese mit lnfiltrationen und Bewegungsübungen (Dehnung) behandeln. Auch an das sog. Syndrom der langen Bizepssehne denken (und entweder mit Ultraschall oder lnfiltrationen therapieren) sowie an Kompress. des N. suprascapularis

Für alle Gelenkerkrankungen Arthrosevortrag und individuelle Gelenkschulung obligatorisch.

Akutes Supraspinatus-Syndrom (akute Bursitis):

Chronisches Supraspinatus-Syndrom:

Akute Schultersteife:

Chronische Schultersteife:

Ruptur der Rotatorenmanschette:

Arthrose des AC-Gelenkes:

Fingerpolyarthrose:

Fingerpolyarthrose ohne Synovialitis (degenerative Veränderungen von Fingermittel- und Fingerendgelenken sowie des Daumensattelgelenkes).

Verordnung von

Hüftgelenk:

Synovialitis (Ultraschalluntersuchung):

Periarthrotische Reizzustände:

In beiden Fällen Extension des Hüftgelenkes, bei akutem Geschehen manuell mit mäßigem Zug, bei Periarthrose auch kräftig maschinell.

Bursitis trochanterica:

lnsertionstendopathie der kleinen Glutaeen:
Gerade bei Hüftdysplasie, Coxa valga oder Coxa vara kommt es sehr häufig zu Insertionstendopathien der kleinen Glutaeen, die einer lnfiltrationsbehandlung gut zugänglich sind in Verbindung mit Krankengymnastik.

Kniegelenk global:
Bei allen Kniegelenkserkrankungen ist eine sichere muskuläre Führung anzustreben, insbesondere des Quadriceps, deshalb immer zumindest isometrische Kräftigungsübungen.

Akute Synovialitis:

Bei eindeutiger Meniskussymptomatik:

Gonarthrose:

Bei Befall des medialen oder lateralen Kompartimentes:

Oberes Sprunggelenk:

Synovialitis (Sonographie):

Arthrosen:

Fußfehlformen:

Bei Spreizfuß mit Morton'scher Neuralgie:

Fersensporn (dorsal und plantar):

Haglund-Exostose:

Akute Schmerzen bei Hammerzehe mit Clavusbildung:

HalIux rigidus:

Grundsätzliche Ratschläge für Patienten mit Arthrosen der unteren Extremität:

Grundsätzlich alternative Behandlung nicht vergessen!

Zum Beispiel Akupunktur - bevorzugt bei



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