Klinik Hoher Meißner Bad Sooden-Allendorf - Fachklinik und Reha-Klinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung.
Druckversion vom 24.02.2009
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Über den Dächern von Sooden: Die Klinik Hoher Meissner hat das, was man eine exponierte Lage nennt. Betreut werden Patienten in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Innere Medizin. Foto: Kopietz
Klinik Hoher Meißner steht gut da und bestand eine
Überprüfung mit guten Noten
(Von Thomas
Kopietz)
Bad Sooden-Allendorf. Alles gut in der Klinik
Hoher Meißner: Das Haus, das zur Wicker-Gruppe (Bad Wildungen)
gehört, hat Qualitätsüberprüfungen mit guten Noten bestanden.
Ebenso bedeutend: Die Belegung der Klinik Hoher Meißner ist gut,
wie die Verwaltungsleiterin Gisela Wicker sagte.
Die Klinik verfügt über 285 Betten und wurde in den vergangenen
Jahren stetig modernisiert. Aus Doppel- wurden meist geräumige
Einzelzimmer. "Doppel-Zimmer sind heute nicht mehr so einfach
belegbar", beschreibt Wicker. Die Doppelzimmer seien ein Relikt aus
Kurzeiten, in denen Ehepaare noch zusammen anreisten. "Das ist
heute nur noch bei schwer kranken oder behinderten Patienten der
Fall." Momentan gibt es noch 37 Doppel-, dagegen aber 211
Einzelzimmer.
Neurologie mit Wartezeit
"Wir haben einiges bewegt", sagt die 65-jährige
Verwaltungsleiterin, die ihren Vertrag noch einmal um ein Jahr
verlängert hat. Das sei auch auf Wunsch der Mitarbeiter geschehen,
aber auch, weil es ihr immer noch Spaß mache, die Klinik zu
führen.
Gisela Wicker freut sich, dass die Neurologische Abteilung mit dem
Leiter Dr. Carsten Schröter erheblich an Patienten zugelegt hat.
Behandelt werden Schlaganfälle, Parkinson aber vor allem auch
neuromuskuläre Erkrankungen, dabei nimmt das Haus unter
Reha-Kliniken eine führende Position in Deutschland ein. Die für
die Klinik aus wirtschaftlicher Sicht positive Folge: Es gibt
manchmal Wartelisten für eine stationäre Rehabilitation.

Gisela Wicker
Die Orthopädie unter Dr. Petra Brückner ist spezialisiert auf
die Behandlung von Bandscheibenproblemen, rheumatische Erkrankungen
und auf die Versorgung nach Unfällen sowie
Prothesenversorgung.
Drittes, und nicht mehr so bedeutendes Standbein, ist die Innere
Medizin.
Die aufwändige Wieder-Zertifizierung durch das Institut der
Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (Ulm) hat die Klinik
Hoher Meißer blendend bestanden. Das Institut stellt ein gutes
Zeugnis aus: "Es wurde deutlich, dass die Klinikleitung intensiv an
der We9iterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems arbeitet, die
Mitarbeiter einbindet und kontinuierliche Verbesserungen auf den
Weg bringt."
Das sei aber auch notwendig, um am Markt bestehen zu können, sagt
Gisela Wicker, die auch auf die Zufriedenheit des Personals und
eine äußerst geringe Fluktuation hinweist. "Viele arbeiten schon
lange bei uns. Das ist sicher kein schlechtes Zeichen."
Werben kann die Klinik Hoher Meißner auch mit der Ernährung: Die
wurde in einem gesonderten Prüfverfahren auf die Probe gestellt und
für außergewöhnlich gut befunden.