Klinik Hoher Meißner Bad Sooden-Allendorf - Fachklinik und Reha-Klinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung.
Druckversion vom 24.02.2009
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Seite: So gut kann eine Reha sein


So gut kann eine Reha sein

Dystonie aktuell Nr. 23 Herbst 2005

Bad Sooden-Allendorf. Knapp 3 Wochen nach Antragstellung bei der BfA wurde mir eine Kur in der Klinik Hoher Meissner in Bad Sooden-Allendorf genehmigt. Da der Bescheid kurz vor der Jahrestagung in Kassel kam und ich feststellte, dass m ein Kurort nicht weit von Kassel entfernt ist, habe ich den leitenden Neurologen dieser Klinik, Herrn Dr. Schröter zu unserer Tagung eingeladen. Es hat mich sehr gefreut, dass Herr Dr. Schröter dieser Einladung gefolgt ist und ich ihn am Samstag bei uns begrüßen durfte.

Wenige Tage später traf ich dann in der Klinik ein, um meine Kur zu beginnen. Die Klinik Hoher Meissner liegt auf einer Anhöhe am Rande des schönen, hessischen Fachwerkstädtchens Bad Sooden-Allendorf.

Dass die Dystonie sowohl in der neurologischen als auch in der orthopädischen Abteilung dort nicht unbekannt ist, hat mich überrascht. Wir von Dystonie betroffenen kennen alle die Problematik, dass man in den meisten dieser Einrichtungen -im günstigen Falle- schon einmal etwas von Dystonie gehört hat, aber überwiegend als "Exot" mit Schulterzucken, einem "ich weiß nicht was mit Ihnen los ist" oder "Sie haben ein psychisches Problem" betrachtet wird.

Somit war die Ausgangssituation für meine Rehabilitationsbehandlung sehr gut und die Therapie in den nächsten vier Wochen entspannend und wohltuend und begleitet von viel Verständnis für meine Erkrankung. Es gab ein umfangreiches Therapie-Programm mit Physiotherapie, Solebad, Aquawalking, Krankengymnastik, Massagen, Nordic-Walking, Krafttraining, Ergometertraining usw. Auch für die Freizeitgestaltung wurden viele Möglichkeiten geboten, so dass keine Langeweile aufkam. Natürlich dürfen die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen. Die Küche ist sehr abwechslungsreich und gut. Es ist stets für jeden Geschmack etwas dabei und auf Sonderwünsche wird problemlos eingegangen.

Meine Idee, eine Fortbildung für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden in der Klinik zu veranstalten, wurde mit großem Interesse aufgenommen und es sind schon konkrete Pläne für das nächste Frühjahr entstanden. Das Ziel dieser Fortbildung ist, die Dystonie mit ihren vielfältigen Formen diesen Therapeuten nahe zu bringen und dadurch eine gute Basis für die Therapie von Dystonie-Betroffenen zu schaffen.

Unser Info-Material wie Flyer und Broschüren sowie Dystonie Aktuell wurde von den Therapeuten interessiert angenommen und mir wurde versichert, dass man schon sehr gespannt auf die Fortbildungsveranstaltung sei. In allen Bereichen der Klinik durfte ich sehr viel Wärme und Zuwendung erfahren, dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich bedanken.

Ute Kühn, stellvertretende Vorsitzende





 



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