Die Klinik im Pressespiegel, eine Übersicht: Die Psyche spielt eine große Rolle Der Psychologe Jürgen K. Baum leitet den Bereich Verhaltensmedizin / Psychotherapie an der Reha-Klinik Hoher Meissner in Bad Sooden-Allendorf. (Schrot & Korn , bio verlag gmbh 9.10.2008) Nicht nur die Lage ist top (HNA vom 10.09.2008) Noch ist Heilung unmöglich (HNA vom 23.04.2008) Reha ist die Basis (HNA, 02. April 2008), Bad Sooden-Allendorf.
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"C-Klasse" hilft Laufen lernen

Gangtrainer soll Behandlung von schweren Schlaganfallpatienten ermöglichen
(HNA, 21. 09.2002)

Bad Sooden-Allendorf. "Wer gehen erlernen will, muss gehen". Ein einfacher Grundsatz, den Privatdozent Dr. Stefan Hesse aus Berlin in ein medizinisches Gerät umgesetzt hat. Der von ihm entwickelte "Gangtrainer" soll rollstuhlpflichtigen Patienten dabei helfen, ihre Gehfähigkeit wiederzuerlangen. Ein Exemplar dieser Maschine steht nun auch in der Rehabilitationsklinik "Hoher Meissner".

Feierliche Übergabe: Entwickler Dr. Stefan Hesse (links), Klinikleiterin Gisela Wicker und Dr. Carsten Schröter, Chefarzt der neurologischen Abteilung, nehmen das neue Therapiegerät in Betrieb. Die Maschine, in die der Patient hineingehängt wird, führt Laufbewegungen aus, um die Beine zu schulen.

Für einen Vortrag zum Thema motorische Rehabilitation und eine Vorführung des neuen Geräts besuchte Hesse am Mittwochabend die Klinik. Er ist der Ansicht, dass Maschinen einen wichtigen Teil zum Bewegungstraining leisten können: "Neben der manuellen Therapie erreichen Maschinen einfach eine höhere Behandlungsintensität." Dazu entwickelte er seinen Gangtrainer von 1996 bis 1999. Inzwischen wird das CE-zertifizierte Gerät in mehreren europäischen Ländern erfolgreich eingesetzt.

Bei der Therapie führt das Gerät Laufbewegungen aus, die die Beine des Patienten, der mit einem Gurt stabilisiert wird, "schulen" sollen. Durch ständiges Training soll so eine Verbesserung der Gehfähigkeit erreicht werden. Der Preis für die Maschine liegt nach Hesses Angaben etwa bei einem C-Klasse-Mercedes - genauer wollte er nicht werden.
Klinische Untersuchungen zeigten, dass Kinder mit Cerebralsklerose, inkomplett Querschnittsgelähmte, Schädelhirntrauma-, Multiple Sklerose- und Parkinson-Patienten sowie Patienten mit Gelenkersatz von der Therapie auf dem Gangtrainer funktionell profitieren könnten. Dies verspricht man sich nun auch in der Klinik Hoher Meissner.
Dr. med. Carsten Schröter, Chefarzt der neurologischen Abteilung, zeigte sich erfreut: "Seit zwei Jahren behandeln wir auch schwere Schlaganfallpatienten. Mit dem neuen Gerät können wir diese Menschen auf jeden Fall besser therapieren."

Nach der offiziellen Inbetriebnahme des Gerätes per Banddurchschnitt durch Klinikleiterin Gisela Wicker führte Hesse das Gerät mit einem Klinikpatienten vor. (MSX).

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