Die Klinik im Pressespiegel, eine Übersicht: Die Psyche spielt eine große Rolle Der Psychologe Jürgen K. Baum leitet den Bereich Verhaltensmedizin / Psychotherapie an der Reha-Klinik Hoher Meissner in Bad Sooden-Allendorf. (Schrot & Korn , bio verlag gmbh 9.10.2008) Nicht nur die Lage ist top (HNA vom 10.09.2008) Noch ist Heilung unmöglich (HNA vom 23.04.2008) Reha ist die Basis (HNA, 02. April 2008), Bad Sooden-Allendorf.
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Die Warteliste war rappelvoll

Schlaganfallmobil

(HNA, 12.03.2002)

Riesenandrang herrschte am Montag im Soodener Kurpark: Grund war aber kein Fest, sondern der Besuch des Schlaganfall-Infomobils und die Beratung durch Experten.

Schlange stehen: hieß es für die Interessierten beim Blutdruckmessen. Elvira Spohn schaut konzentriert zu, als Rosel Zöger ihr die Manschette anlegt. (FOTO: Preiss)

Bad Sooden-Allendorf.
Kaum hatte das Info-Mobil der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe vor dem Salzamt im Kuramt geparkt, schon standen die Leute in einer meterlangen Schlange davor. "Die Warteliste ist rappelvoll. Bevor wir aufgebaut hatten, standen schon 50 Leute an", gibt Rainer Knospe, betreuender Arzt im Schlaganfallmobil Auskunft.
Wegen der großen Nachfrage werden von Mitarbeitern der Klinik Hoher Meissner Tische mit Info-Material aufgebaut. Bärbel Mönicke und Rosel Zöger aus der neurologischen Abteilung der Klinik messen in Akkordarbeit Blutdruck, Puls und Blutzucker.
Im Gästehaus nebenan sitzt Apothekerin Dr. Meike Schöniger, um den Cholesteringehalt im Blut zu bestimmen. Auch hier stehen die Leute schon bis vor die Tür. Die Messwerte werden auf Bögen vermerkt. Die Probanden haben dann die Möglichkeit, diese Ergebnisse ihrer Untersuchungen auswerten zu lassen.

Dr. Carsten Schröter, Chef der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner und Initiator der Aktion, steht bereit, um die Menschen individuell zu beraten. Er klärt auf, dass Risikofaktoren wie zu hoher Blutdruck, schlechte Zucker- und Cholesterinwerte einen Schlaganfall begünstigen. Außerdem informiert er, wie einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt vorgebeugt werden kann, beispielsweise durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Schröter freut sich über den Andrang und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger.
Am Info-Tisch sitzt auch Diätberaterin Petra Hartmann und gibt Interessierten Tipps zur gesunden Ernährung. Vor ihr liegen verführerische Gesundheitssnacks zum Probieren.

Diejenigen, die sich am Montag früh genug auf den Weg gemacht haben und auf der Warteliste für das Info-Mobil stehen, haben auch die Möglichkeit, sich von dem Arzt der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, Rainer Knospe, ausführlich beraten zu lassen. Auch er misst Blutdruck, Puls, Zucker und Cholesterin und gibt die Werte in einen Computer ein.

Ergebnis Risikoprofil
Nachdem die Untersuchten einen persönlichen Fragebogen bezüglich eventueller Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahmen und Lebensgewohnheiten beantwortet haben, wertet der Computer die Ergebnisse aus. So entsteht ein individuelles Risikoprofil für die Gefahr eines Schlaganfalles oder Herzinfarktes.

Dr. Carsten Schröter kommt derweil gar nicht zur Ruhe, weil er von einer Traube Fragender umringt ist. Neben der ärztlichen Beratung und der Information durch Mitarbeiter des Kurmittelzentrums in der Badestadt können sich Interessierte vor Ort auch bei Mitgliedern der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Werra-Meißner schlau machen.
Die Vorsitzende Margot Witzel ist begeistert über das große Interesse am Schlaganfall-Mobil. "Es sei wichtig, sich über die Krankheit Schlaganfall und auch über die Folgen zu informieren, denn viele Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, isolieren sich", weiß Margot Witzel.

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