
Die Klinik Hoher Meißner erhielt am 9. August im Rahmen einer kleinen Feier erneut das Zertifikat über ein funktionierendes Qualitätsmanagement. Heute ist es für Rehabilitationskliniken notwendig, um von Krankenkassen und Rentenversicherungen belegt zu werden. Als die Klinik bereits im Jahre 1999 das erste Zertifizierungsverfahren erfolgreich absolviert hatte, war sie nicht nur in der Wicker-Klinik-Gruppe ein Pionier, sondern auch bundesweit eine der allerersten Kliniken. Mitarbeiter und Klinikleitung sind überzeugt, dass sich die frühe Beschäftigung mit dem Thema gelohnt hat. Das Qualitätsmanagement hat die Klinik durchdrungen, berichtete Ingrid Griesel, die seit etwas über einem Jahr Qualitätsbeauftragte der Klinik Hoher Meißner ist und großen Anteil am reibungslosen Ablauf der Vorbereitungen für das Audit hatte. Aber ohne Herzenswärme, so Griesel, kann selbst das beste Qualitätsmanagement nichts ausrichten. Deshalb hob sie noch einmal das leidenschaftliche Interesse der Mitarbeiter an den ihnen anvertrauten Patienten hervor.
Mit den Worten „Qualität ist wie eine Blume: je mehr man sie pflegt, um so größer ist die Blütenpracht“ begann Fikrete Schlottmann, Auditorin der Firma EQZert Ihre Rede anlässlich der Übergabe des Zertifikats. Sie schilderte ihre Eindrücke bei dem Audit, das bereits Ende Juni 2011 stattgefunden hatte. Insbesondere hatte sie beeindruckt, dass die Mitarbeiter aller Bereiche der Klinik das Qualitätsmanagement leben und gemeinsam daran arbeiten. Das sah auch Dr. Reinhart Butsch so, Qualitätsmanagementbeauftragter der Wicker-Gruppe, der eigens zur Zertifikatübergabe aus Bad Wildungen mit einer Mitarbeiterin nach Bad Sooden-Allendorf angereist war.
Michael Abert, seit fast einem Jahr Verwaltungsleiter der Klinik, schloss sich dem an. Er betonte, dass das sehr positive Ergebnis des Audits nur durch das Engagement aller Mitarbeiter erreicht werden konnte. Er sah das Audit aber auch als eine Quelle, um von außen Verbesserungspotential zu erkennen. „Immer gibt es Dinge, die verbessert werden können und das ist auch gut so“, so Abert weiter. „Sonst gibt es einen Stillstand“. Mit einem gemeinsamen Austausch zwischen der Klinikleitung, Abteilungsleitern und den Gästen wurde die Feierstunde beendet.

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Aktualisiert am 07.11.2011