Die Klinik im Pressespiegel, eine Übersicht: Die Psyche spielt eine große Rolle Der Psychologe Jürgen K. Baum leitet den Bereich Verhaltensmedizin / Psychotherapie an der Reha-Klinik Hoher Meissner in Bad Sooden-Allendorf. (Schrot & Korn , bio verlag gmbh 9.10.2008) Nicht nur die Lage ist top (HNA vom 10.09.2008) Noch ist Heilung unmöglich (HNA vom 23.04.2008) Reha ist die Basis (HNA, 02. April 2008), Bad Sooden-Allendorf.
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Volles Haus am Tag der Multiplen Sklerose

Veranstaltung in der Klinik Hoher Meissner

(HNA, 08.11.2002)

Bad Sooden-Allendorf. "Gut angenommen" wurde von der Bevölkerung kürzlich die Informationsveranstaltung der Klinik Hoher Meißner zum Thema "Multiple Sklerose". Organisator Dr. Schröter war denn auch sehr zufrieden über den Besuch, aber auch die Qualität der Referate von Prof. Poser und Privatdozent Dr. Kitze (Universitätsklinik Göttingen).

Dr. Kitze berichtete über Ursachen, Entwicklung und Erkrankungsverlauf von MS. Er informierte auch über den Stand der Therapien: So sei ein wichtiges Standbein die Beeinflussung der Körperabwehr über die Gabe von Interferone, deren Wirksamkeit neben der anderer Medikamente belegt sei.
Frau Prof. Poser ging verstärkt auf die zuletzt immer mehr ins Blickfeld Ermüdung als MS-Syndrom ein. Ermüdung könne zudem verstärkt werden durch Schlafstörungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, nächtliche Bewegungsunruhe der Beine oder auch Blutarmut. Medikamentöse Möglichkeiten hätten sich auch in diesem Bereich deutlich verbessert, sagte Poser.

Dr. Carsten Schröter (Klinik Hoher Meißner) schilderte Wege und Ziele der Rehabilitation von MS kranken Menschen. Dabei sei festzustellen, dass während früher über eine Belastung grundsätzlich gestritten wurde, heute kein Zweifel an einer aktiven Rehabilitation bestünde.
Schröter stellte die Wichtigkeit von Reha-Teams heraus, die den Kranken unterstützen. Auch die Bedeutung von Selbsthilfegruppen sei hoch zu bewerten - dieses strichen übrigens alle Referenten heraus.

Den augenzwinkernden Schlusspunkt bei der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde setzte eine Erkrankte. Sie definierte das Kürzel MS mit: "Mach´s selbst" - ein konstruktiver und aktiver Umgang des Patienten mit seiner Erkrankung sei unumgänglich. (TKO)






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